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Klaus Führer Photography » Klaus Führer ist ein Fotograf aus Wels (Österreich), spezialisiert auf Portraitaufnahmen (Kinder, Familien, Schwangerschaft, Hochzeit, usw.)

Wenn sich zwei Familien zum ersten Mal so richtig treffen, dann ist sehr häufig die Liebe mit im Spiel. So auch bei der Familie von Beate und Daniel. Sie eine waschechte Mühlviertlerin aus Mauthausen, er in Deutschland geboren und aus Luxenburg – inzwischen wohnen sie aber beide in Linz. Im Vorfeld zu ihrer Hochzeit haben wir uns zwei Mal getroffen und immer war dieses erste Aufeinandertreffen ein ganz großes Thema. Vor der Hochzeit Mitte Mai gab es aber ein ganz anderes Thema: das Wetter. Regen, Regen, Regen – das hatte der liebe Wettergott nämlich zu bieten und auch die Vorhersage für den Samstag ihrer Trauung war nicht besonders gut.

Aber irgendwas müssen die Turteltäubchen dann sehr richtig gemacht haben. Am Morgen noch ein letzter Regenguss, danach wurde es trocken. Pünktlich zur Trauung im Standesamt im wunderschönen Schloss Ennsegg in Enns zeigten sich dann auch schon die ersten Sonnenstrahlen. Eine Wohltat und die Erleichterung war groß. Das Wetter sollte halten – bis auf einen ganz kurzen Ausrutscher. Dazu aber später mehr. Die Hochzeit im beeindruckenden Trauungssaal des Schloss Ennsegg war emotional, liebevoll und getragen von einer Leichtigkeit. Das sollte sich durch diesen Tag ziehen, auch wenn es trotz durchbrechender Sonne recht windig und dadurch auch kühl war.

Die Agape direkt im Anschluss an die Trauung wärmte danke Champagner von innen auf, die Gruppenfotos waren nur deswegen ein Kampf, weil der Wind es mit den Frisuren nicht immer gut meinte. Danach ging es für das Brautpaar in den traumhaft angelegten Garten des Schlosses, wo wir uns eine gute Stunde Zeit nahmen. Es war kein „Durchpeitschen“ eines Programmes, sondern wir plauderten auch viel, machten zahlreiche Fotos und gerade als es wieder ganz leicht zu nieseln begann, beendeten wir das Brautpaarshooting. Ganz schmerzlos, denn beide hatten Respekt vor diesem Teil des Tages gehabt. Sie sahen sich als nicht besonders fotogen, was angesichts der entstandenen Fotos eindeutig eine Fehleinschätzung war.

Es ging dann weiter ins Falkner G’wölb im nahen St. Florian, wo weitere Gäste zur Gesellschaft stießen und ein unglaublich schmackhaftes Abendessen serviert wurde. Die Profis von Crazyflames übertrafen sich mit ausgezeichnetem Essen, hatten dabei aber einen kurzen Schockmoment zu überstehen. Plötzlich ergoss sich nämlich ein echter Regensturm über den Grillwagen, es wurde unglaublich nass. Aber die beiden Grillmeister ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Kein Wunder, hatten sie die Tage zuvor noch im Krankenhaus verbracht und waren gerade noch rechtzeitig für die Hochzeit gesund geworden. Was soll da so ein bisschen Regen ausmachen?

Am Abend standen noch das Tortenanschneiden und im Anschluss der Tanz, das Brautstraußwerfen und die Party am Programm. Als Völker verständigend erwies sich an diesem Nachmittag der gute, alte österreichische Schnaps. Nicht nur die Österreicher kosteten sich durch die vorhandenen Flaschen, auch die Gäste aus Luxenburg fanden ihre Freude daran und so wurde es ein lustiger Abend für alle Beteiligten. Die Braut selbst war gegen 20 Uhr schon sichtlich froh, dass sie aus ihrem Kleid und vor allem den Schuhen schlüpfen durfte. Warum? Das war auch für mich eine Überraschung, denn im September erwarten Beate und Daniel ihr erstes gemeinsames Kind! Das Baby war bei der Hochzeit im Bauch mit dabei und stand bereits im Mittelpunkt… in ein paar Monaten wartet auf die beiden Frischvermählten also die nächste große Herausforderung. Hier kann man Beate und Daniel nur alles Glück und Gesundheit auf ihrem weiteren Lebensweg wünschen!

Hochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. FlorianHochzeit Schloss Ennsegg in Enns und Falkner Gwölb in St. Florian

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HZ Doris und Norbert Wagner-128Es ist bei den meisten Hochzeiten ist der Höhepunkt der Trauungszeremonie der Ringtausch. Eheringe gehören zu Hochzeiten wie das „ja, ich will“ und sind ein Zeichen für Liebe, Treue und Verbundenheit. Diese Tradition ist alt, vermutlich sogar älter, als viele gedacht haben. Sie reicht bis in die Antike zurück.

Im Römischen Reich durften nicht alle Menschen Ringe tragen. Einen Ring am Finger zu haben war ein gesetzlich geschütztes Recht und eine Ehre. Im Laufe der Zeit waren Ringe ein Zeichen des Reichtums und wurden auch ein Symbol für das Versprechen zwischen zwei Menschen. Dass der Ring auch ein Symbol der Ehe zwischen zwei Menschen ist wurde schließlich aus dem Christentum übernommen.

Bevor der Ring aber ein Ehezeichen war, war es ein Zeichen der Verlobung und stellte zeitgleich auch eine rechtskräftige Verpflichtung dar. Damals waren die Ringe aus Eisen oder Gold und galten sozusagen als Vorschuss für die Hochzeit. Es waren nicht die Ehepartner, die sich das Versprechen gaben, sondern eher der Vater bzw. Vormund der Braut und der Bräutigam. Die Frau hatte meist wenig mitzureden, eine Heirat aus Liebe war äußerst selten. Bei einer Ehe ging es meist um Interessen politischer und wirtschaftlicher Art und um die Versorgung der Töchter.

Erst ab ca. dem fünften Jahrhundert nach Christus wurde der Ring ein Symbol der Zusammengehörigkeit und bekam auch einen religiösen Charakter. Dadurch wurde der Ringtausch ein immer stärkeres Zeichen und das Ritual im Rahmen der kirchlichen Trauung immer wichtiger. Bis ins 11. Jahrhundert trugen die Männer keine Eheringe, nur die Frau hatte einen Ring am Finger. Ungefähr im 11./12. Jahrhundert nach Christus entwickelte sich das Symbol des Eherings als Partnerring und erhielten auch in der Kirche einen deutlich größeren Stellenwert. Seit dem 12. Jahrhundert werden die Ringe gesegnet und waren ein Zeichen der ewigen Verbundenheit.

Ab dem 15. Jahrhundert wurde dann auch ein Unterschied zwischen Verlobungs- und Ehering geschaffen. Der Verlobungsring hatte grundsätzlich eine Veredelung in Form eines Steines, hatte sonst aber viele Freiheiten. Er war geflochten, gewunden oder als Knoten gestaltet. Trauringe hatte eine einfache, runde Form und keinen Anfang oder kein Ende. Als Zeichen der ewigen Liebe und Verbundenheit sozusagen.

Diese Symbolik gilt bis heute und ist für viele Paare wichtig. Heutzutage haben aber Ringherstelle wieder mehr Freiheiten. Früher stand Gelbgold ganz hoch in der Gunst, heute haben sich Platin und Weißgold durchgesetzt. Ganz modern sind heuer wieder Ringe in Rotgold. Es gibt aber auch sogenannte Bi- bzw. Tricolorringe. Hier werden diverse Goldtöne oder sogar Materialien miteinander verbunden.

Die Sache mit dem Verlobungsring

Im angelsächsischen Raum hat der Verlobungsring eine sehr große Bedeutung, in Europa und damit auch im deutschsprachigen Raum verzichten viele Paare auf einen Verlobungsring. Es gab Zeiten, da war der Verlobungsring auch der spätere Ehering. Daher wurde der Verlobungsring am linken Ringfinger getragen, um am Tag der Hochzeit auf die rechte Hand gewechselt zu werden. In unseren Breitengraden wird der Ehering rechts getragen, es gibt aber viele Länder, in denen er an der linken Hand seinen Platz findet. Dort, so der Brauch, sei er nahe am Herzen.

Nicht der Mode unterwerfen

Zum Abschluss ein kleiner Tipp: bei der Wahl Ringe sollte man sich nicht aktuellen Trends unterwerfen. Der Ring wird im Idealfall täglich und viele Jahre getragen. Er muss lange gefallen und mit anderen Schmuckstücken kombinierbar sein (vor allem bei der Frau) und gleichzeitig strapazierfähig sein. Gerade der Weg zum Juwelier oder Goldschmied ist meist der erste große Schritt in Richtung Hochzeit. Der Kauf der Trauringe ist ein besonderes Ereignis, denn diese Ringe hat man als Ehepaar immer vor Augen, immer vor sich und erinnern dadurch an diese spezielle Bindung, die man mit der Ehe eingeht.

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Auch wenn die Zeit sehr rar gesät ist und ich am Abend oft müde ins Bett falle, ich versuche trotzdem jeden Tag ein wenig zu lesen. Ich lese gerne, das habe ich schon immer getan und man sieht mich immer wieder irgendwo sitzen, meine Nase in einem Buch, einem Magazin oder einer Online-Seite vergraben, um zu lesen. Weil auch meine Frau sehr gerne liest, gehören Bücher, Zeitungen und Zeitschriften in unserem Haus zum allgegenwärtigen Anblick. Unsere Kinder werden mit dem Lesen groß, meine jüngste Tochter konnte schon lesen, da war sie noch nicht einmal in der Schule. Und auch mein jüngster Sohn interessiert sich mit 4 Jahren schon dafür die Buchstaben zu diesem magischen Erlebnis des Lesens zusammen zu fügen.

Heute ist der Welttag des Buches, daher habe ich meine Kamera geschnappt und eine kleine Serie über jene Bücher erstellt, die ich gerade lese. Mein Nachtkästchen geht meistens über mit Büchern, weil ich gerne auch in mehreren Büchern gleichzeitig lese. Je nach Verfassung am Abend greife ich dann zum Historiendrama oder zur fotografischen Weiterbildung. Derzeit lese ich folgende Bücher:

Jeffrey Archer – Erbe und Schicksal
Ok, kein Meisterwerk der Literatur, aber für müde Abendstunden durchaus geeignet. Nachdem ich die ersten beiden Bücher der Trilogie schon gelesen habe, möchte ich die Serie abschließen. Zuletzt habe ich „Die Fotografin“ von William Boyd gelesen. Es gibt bei mir immer ein Buch, das mich praktisch überall hin begleitet. Egal ob ins Bett, in die Badewanne oder auch schon mal mit zum Wellness Wochenende. Derzeit ist es dieser dritte Band der Clifton-Saga.

Kopfsache schlank – wie wir über unser Gehirn unser Gewicht steuern
Nachdem ich vor gut drei Jahren mit nicht ganz 41 einen Herzinfarkt hatte habe ich fast 30kg abgenommen. Derzeit kehrt wieder die Routine in mein umgestelltes Leben ein. Ich arbeite (zu viel), habe (zu viel Stress) und esse nicht mehr so gezielt wie in den letzten Jahren. Also beschäftige ich mich derzeit damit, wie ich mein Gewicht halten bzw etwas reduzieren kann.

Jutta Wimmer – die 10 großen Lernlustkiller
Meine jüngste Tochter (6) ist in der 1. Klasse Volksschule und sehr brav. Das will ich fördern, hier hole ich mir ein paar praktische Ratschläge dafür.

Anja Förster, Peter Kreuz – Macht was ihr liebt
Ich hasse normaler Weise Motivationsbücher. Wie oben erwähnt bin ich im Arbeitsräderwerk hart eingespannt und ab und zu brauche ich dann ein wenig Lesestoff, der mir zeigt, dass es auch anders ginge. Womöglich hilft es irgendwann sogar.

Roberto Valenzuela – Perfektes Posing mit System
Als Portrait- und Hochzeitsfotograf will ich immer dazu lernen und kreativer werden. Dieses Buch ist ein Standardwerk eines echten Posing-Gottes für Portraitfotos.

Natalie Dybisz
Self-Portrait Photography. Ich habe über 62.000 Fotos auf meinen diversen Festplatten. Von mir gibt es aber keine 20 Bilder. Daher überlege ich ein persönliches Projekt mit Selbstportraits (obwohl ich nicht besonders fotogen bin), um ein paar Erinnerungen auch mit mir drauf zu haben.

Randall Munroe – What if?
Tja, das ist mein Buch für zwischendurch. Wenn ich warte, dass meine Kinder mit irgendwas fertig werden, auf meine Frau bis sie mit anziehen oder schön machen oder sonst was fertig ist… dann lese ich in diesem Buch. Interessant, witzig und schön für nebenbei. Gemerkt habe ich mir noch nicht viel davon.

Amazon Kindle – 1. Generation
Ich bin noch immer im Besitz eines Kindles mit Tastatur und 3G. Das müsste die erste Generation sein. Funktioniert nach über vielen vielen Jahren noch immer perfekt und begleitet mich in den Urlaub, auf Geschäftsreisen, bei Fotoshootings… immer dann, wenn ich Bücher unterwegs mithaben möchte und Gewicht sparen will. Ich lese Bücher sehr gerne „physisch“, insgesamt dürfte meine Rate ca. bei 3:1 zu Gunsten echter Bücher liegen. Den Kindle will ich trotzdem nicht missen.

Der 23. April ist zudem ein interessantes Bücher-Datum. Es ist der Geburtstag von William Shakespeare. Ich habe von meiner Großmutter schon vor vielen, vielen Jahren einige antike Bücher bekommen, die mein Großvater gelesen hatte. Das ist zum einen eine Serie mit allen Weken von Goethe, Schiller und vielen mehr. Zum anderen auch drei kleine, sehr alte Reclam Bücher von Shakespeare. Anlässlich des Geburtstags des alten Meisters habe ich mir für dieses Wochenende vorgenommen, Hamlet mal wieder zu lesen. Und zwar in der alten Schrift. Man braucht Herausforderungen für ein Wochenende, an dem angeblich der Winter ein Comeback feiert…

Welttag des Buches 2016
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