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Klaus Führer Photography » Klaus Führer ist ein Fotograf aus Wels (Österreich), spezialisiert auf Portraitaufnahmen (Kinder, Familien, Schwangerschaft, Hochzeit, usw.)

Kaum ist die Hochzeit vorbei lässt der Druck etwas nach und wenn dann ein paar Wochen später die Fotos geliefert werden ist die Freude beim Brautpaar meist riesengroß. Doch ich habe dann schon sehr häufig die Erfahrung gemacht, dass die Fotos zwar heiß erwartet werden, aber nur die wenigsten auch wirklich etwas Dauerhaftes damit machen. Sie werden heruntergeladen, auf einen USB Stick gesichert oder manche machen ein Fotobuch. Meist aber werden einige Abzüge bestellt, im besten Fall noch ein großer Print für die Wand geordert. Danach nimmt man sich immer wieder vor, ein Album zu machen.

Ich biete genau diese Albumgestaltung an und arbeite in diesem Bereich ausschließlich mit Spezialisten zusammen, die auf Handarbeit und hochwertige Materialien bauen. Alben aus der sogenannten “Vintage Colletion” beginnen bei einer Größe von 20 x 20 cm und einem Umfang von 20 Blatt (entspricht 40 Seiten), auf denen man wunderschön die Highlights des Tages präsentieren kann. Der Einband wird in einem Leinen ähnlichen Material veredelt, am Cover wird eine personalisierte Namensprägung des Brautpaares angebracht. Weitere Veredelungsmöglichkeiten: Bild mit Foto in Acryl, Bild mit Foto in Acryl + Prägung, oder ohne Prägung in einer von 17 verschiedenen Materialfarben. Hochzeitsalben beginnen bei einem Grundpreis von 250 Euro (inkl. Gestaltung), eine Erweiterung nach Umfang bzw. auch Qualität ist selbstverständlich möglich. Das Innere kann in sechs vorgegebenen Fotopapierbeispielen gedruckt werden. Vor-und Nachsatz des Albmus werden im gleichen Material wie das Deckblatt hergestellt.

Hochzeitsalben sind eine wunderschöne Erinnerung an den schönsten Tag des Lebens – nicht nur für das Brautpaar, sondern auch für spätere Generationen. USB Sticks, DVDs, digitale Daten sind großartig für die Weitergabe und das Teilen untereinander, aber wer weiß schon, was in 10, 20 oder 30 Jahren der technische Stand der Dinge ist? Ein Hochzeitsalbum ist eine Investition in die Zukunft, mit der auch die nächsten Generationen noch viel Freude haben werden.

Collage Hochzeitsbuch

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Immer wieder lasse ich hier ein paar Blicke auf den schönsten Tag der von mir begleiteten Brautpaare zu. Intime Momente, große Emotionen… das alles gehört zu so einem Hochzeitstag und weil ich am kommenden Wochenende selbst mein 8-jähriges Jubiläum begehe, will ich dieses Mal ein paar Fotos meiner eigenen Hochzeit teilen.

Elisabeth und ich haben uns am 30. August 2008 das Ja-Wort gegeben. “JA” – das war auch das durchgehende Motto unserer Trauung, welches schon von der Einladung, über die kirchliche Trauung bis später auch noch zu den Danke-Karten zu sehen war. Bereits frühzeitig hatten wir uns für das Paarshooting gleich in den Vormittagsstunden entschieden – noch vor dem Standesamt, vor der Kirche. Bevor der große Stress begann waren wir im Bildungshaus Schloss Puchberg, einer wunderschönen Location für solche Shootings. Das Wetter war ein Traum und schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass es ein toller und entspannter Tag werden würde.

Das Standesamt in Wels war ein erster Höhepunkt, zu dem nur die engste Familie eingeladen war. Das heißt bei uns aber ohnehin schon etwas, denn wir waren da schon 30+ Personen. Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Kaffee und Kuchen zu Hause ging es zur kirchlichen Trauung in der Kirche St. Franziskus. Diese hatten wir wegen ihres modernen Designs, des tollem Innenraums und auch wegen dem Platz rundherum ausgesucht. Die Trauung wurde von einem Bekannten aus dem Stift Aigen/Schlägl durchgeführt. Die Anfahrt zur Trauung selbst war für mich der einzige Zeitpunkt an diesem Tag, an dem ich wirklich aufgeregt war. Elisabeth hatte dann mit dem Mikrofon vor dem Mund beim Treuegelöbnis mit sich und ihren Tränen zu kämpfen.

Kein Wunder, denn es war eine stimmungsvolle Messe, was auch an der großartigen musikalischen Untermalung lag. Das wiederum sollte sich durch den gesamten restlichen Tag ziehen und lag vor allem am Musikverein St. Oswald/Haslach, bei dem meine Frau aktiv ist und der mit einer riesigen Abordnung dabei war. Insgesamt sollten wir fast 170 Personen an diesem denkwürdigen Tag mit dabei haben. Nach einer Agape ebenfalls bei der Kirche ging es weiter ins Stadttheater Wels, wo wir den großen Saal gemietet hatten. Es entwickelte sich eine lustige, ausgelassene und denkwürdige Feier, die für mich noch immer zu den schönsten Tagen meines Lebens zählen. Egal wo man hinging an diesem Tag, es wurde immer musiziert, genossen, gelacht und mitgefühlt. Selbst unsere Partyband war von dieser Musikerhochzeit begeistert, die damaligen Eigentümer des Hotels mussten sogar schon die Getränkereserven im Keller angreifen, um uns nicht am Trockenen sitzen zu lassen. Und selbst, als es draußen schon wieder heller wurde erklang Musik durch die Gänge des Stadttheaters… es war unbeschreiblich.

Erst in den frühen Morgenstunden schleppten wir uns ins Bett des Hotels Greif, in dem auch eine Großzahl unserer Hochzeitsgeäste nächtigten. Das erwies sich als großartig, denn das gemeinsame Frühstück bildete einen wunderbaren Abschluss eines traumhaften Tages, den wir nicht mehr vergessen werden. Und wie so oft, wenn ich über schöne Tage spreche, dann bringen mir die Fotos von diesem 30. August diese Gefühle wieder zurück. Genau deswegen liebe ich die Fotografie und vor allem auch die Hochzeitsfotografie – die Bilder dieses Tages sind nicht nur festgehaltene Momente, sie sind auch Emotionen und bleiben für immer.

Seit unserer Hochzeit hat sich viel getan, unsere Familie ist weiterhin gewachsen, die Zeit zu Zweit wurde weniger. Aber eines lassen wir uns nicht nehmen: immer am 30. August nehmen wir uns die Zeit, für ein paar Stunden wieder “nur” ein Paar zu sein. Dann greifen wir auch schon mal zu den Bildern oder zum Fotobuch und erinnern uns. Und damals wie heute gilt: meine Elisabeth ist der Fels in meinem Leben. Der Stein in unserem Fundament, der alles irgendwie zusammenhält.

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Ruhig ist es hier geworden in den letzten Tagen und Wochen. Das lag nicht unbedingt daran, dass ich nicht gearbeitet habe, sondern dass die Prioritäten in diesem Sommer etwas anders gesetzt wurden. Meine jüngste Tage wird demnächst 6 Jahre alt und tritt daher Mitte September in ihre schulische Laufbahn ein. Daher haben wir schon frühzeitig beschlossen, dass wir den Sommer 2015 so gestalten werden, dass viel Zeit mit den Kindern am Programm steht. Über den Urlaub in Kroatien habe ich ja hier schon berichtet – es war wohl das letzte Mal für viele Jahre, dass es uns möglich war, in der Vorsaison und dadurch günstiger zu urlauben.

Im Juli stand nun wie jedes Jahr unser Familienurlaub im Heißhof in Pichl bei Schladming am Programm. Eine Woche, die für Außenstehende nicht unbedingt nachvollziehbar ist, für unsere Familie inzwischen aber schon zur Tradition geworden ist. Seit nun bereits knapp 10 Jahren reist unsere Familie im Juli nach Schladming – und nicht nur meine Familie, sondern auch ein Großteil der Verwandtschaft. Insgesamt machen sich so alljährlich mehr als 20 Personen auf die Reise in die Steiermark und bevölkern den Heißhof für eine Woche. Wenn ich mir die Bilder der letzten Jahre ansehe wird mir erst bewusst, wie unglaublich stark unsere Familie in dieser Zeit gewachsen ist und noch immer wächst.

Wer nicht dabei war, wird diesen Urlaub nur schwer verstehen. So viele Leute, so viele Kinder – wir ist das alles nur unter einen Hut zu bringen? Und das auch noch entspannend? Nun, das ist es! Wir hatten wir schon in Kroatien unglaubliches Glück mit dem Wetter. Geregnet hat es nur ganz wenig und wenn, dann auch nur am Abend bzw. in der Nacht. Das hatte keinerlei störenden Einfluss auf diesen Urlaub. Zu Hause war es brennheiß, in Schladming waren die Temperaturen sehr angenehm und wir konnten neben unseren Aktivitäten auch den Badespaß nicht zu kurz lassen kommen. Für die Kinder ist diese Woche immer etwas ganz Besonderes, denn sie rotten sich immer wieder zusammen, finden sich, haben Spaß, streiten, weinen, lachen, schreien, schlafen…. kurzum, sie genießen diese Familienzeit. Auch die Erwachsenen tun das, man sitzt zusammen, alle gemeinsam, in Gruppen, oder einfach nur mal lesend alleine. Die Kinder sind miteinander beschäftigt, man muss sich keine Sorgen machen, denn irgendwer hat immer ein Auge auf den anderen. Urlaub in einer Großfamilie eben…

Aber der Urlaub wird auch jedes Jahr dazu genützt, um sich zu bewegen. Wir sind heuer sehr viel gewandert und waren überrascht, wie großartig die ganz Kleinen das schon durchgehalten haben. Ausflüge und Aufstiege zu Hängebrücken oder Wasserfällen waren Highlights für die Kleinen und führten auch zu einzigartigen Erinnerungen. Unvergesslich die Frage meines Neffen aus Wien, der mit großen Augen vor einem Wasserfall saß und nach 5 bis 10 Minuten fragte: “Mama, wird der in der Nacht abgeschaltet?” Stadtkinder…

Neben Kletterpartien, gemeinsamen Nachmittagen beim Zeichnen, Herumtollen und Natur erleben gab es auch jede Menge Zeit für das Baden am See und auch das Pflegen des leiblichen Wohls. Wir haben gut gespeist, gemeinsam getrunken und gelacht und die Neuigkeiten aus unseren Leben geteilt. Der Familienurlaub war auch heuer ein perfektes Abschalten an einer perfekten Location, die nicht nur im Winter einiges zu bieten hat. Schladming ist für mich Sommerurlaub der bewegten Art. Ich kann laufen, wandern, mich auch mal zurückziehen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Für die Kinder ist es ein Erlebnis, das immer viel zu früh zu Ende geht – das war auch heuer nicht anders. Am Samstag wurden noch die letzten frischen Frühstückseier sozusagen direkt unter dem Hintern der Hühner weg aus dem Stall geholt und dann ging es wieder zurück nach Hause. Passender Weise weinte an diesem Tag der Himmel. Für uns aber war klar: 2016 kommen wir wieder in den Heißhof. Die Zimmer sind schon reserviert. Der Countdown läuft bereits.

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