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Klaus Führer Photography » Klaus Führer ist ein Fotograf aus Wels (Österreich), spezialisiert auf Portraitaufnahmen (Kinder, Familien, Schwangerschaft, Hochzeit, usw.)

Er ist da! Der Tag der Hochzeit, diese wundervollen Stunden, in denen dieses Zusammenspiel aus Freude, Nervosität und Partystimmung alles überstrahlt. Wie könnte man diese Tag besser beginnen, als mit großartiger Musik?

Die letzten Vorbereitungen gehen viel einfacher und weniger nervös von der Hand, wenn sie von Musik begleitet werden, zu der man singen, tanzen und lachen kann. Ich habe auf Spotify eine Playlist mit einigen Liedern für den Morgen des Hochzeitstages erstellt – mit Songs für jeden. Mit dieser Playliste startet man etwas weniger zittrig in den Tag und startet die Feier schon beim “Getting Ready”, weil man fast alle Songs kennt und mitsingen kann.

Mit jeder Hochzeit, auf der ich fotografiere oder auch privat bin, höre ich neue Lieder und werde die Liste erweitern. Wer noch auf der Suche nach “seinen” Hochzeitsliedern ist, kann ganz einfach unten durchhören. Wer ein Lied in dieser Liste vermisst, bitte einfach melden – auf Faceook, Twitter, Google+ oder einfach via Mail bei klaus@klausfuehrer.com.

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Kindergarten, Schule, Erstkommunion… es sind diese ersten Schritte in der Gesellschaft, die den Eltern immer wieder vor Augen führen, wie groß ihre Kinder geworden sind und wie schnell sie wachsen. Bevor Clara ihre Erstkommunion empfing haben wir ein kleines Fotoshooting im Freien absolviert und diesen großen Tag im Bild festgehalten.

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Klaus Fuehrer Photography Hochzeitsfotograf Wels Oberösterreich Canon Tasche Inhalt Hochzeit

Dieses Wochenende steht noch im Zeichen von Familienportraits, aber nächste Woche wartet die erste Hochzeit dieses Jahres auf mich. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man zwei Menschen am wichtigsten Tag ihres Lebens 12 oder mehr Stunden begleiten darf – und entsprechend ausgerüstet muss man auch sein. Also zumindest ich habe immer mehr als genug Ausrüstung mit, wenn ich zu einer Hochzeit anreise. Egal wie lange diese dauert, ich habe eigentlich immer den selben Umfang an Equipment mit.

Ich habe grundsätzlich 2 Taschen: einen Trolley, in dem sehr viel Platz hat. Dieser liegt im Auto und ist immer mit Backupmaterial angefüllt. Der Koffer ist von Vanguard, großartig verarbeitet, extrem robust und lässt sich auch gefüllt sehr gut bewegen. Falls ich dann doch mal zu weit entfernt parken müsste und ich den Trolley in der Nähe haben will. Als ständiger Begleiter ist meine Restrospective 50 von ThinkTank immer an meiner Seite. Ich liebe dieses Teil, weil sehr viel reinpasst, er trotzdem gut zu tragen ist und sich schnell und vor allem unauffällig zur Seite stellen lässt.

Meine Fotoausrüstung für Hochzeiten sieht dann wie folgt aus:

1) Kameras
Meine Hauptkamera ist eine Canon 5D Mk III, die mit einer 32 GB Speicherkarte und einer zweiten 64 GB Speicherkarte gefüllt ist. Diese Kamera ist mein “Arbeitstier”, die am häufigsten zum Einsatz kommt, weil sie vor allem in lichtschwachen Situationen sehr zuverlässig ist und bis in hohe ISO Bereiche sehr gute Qualität liefert. Egal ob ich beim Getting Ready bin, am Standesamt, in der Kirche oder danach – die 5D ist immer dabei. Damit sie auch wirklich lange durchhält ist ein Batteriegriff an der Kamera, der eine zweite Batterie hält und damit die Zeit, in der sie zur Verfügung steht verdoppelt.

Als Zweitkamera dient eine Canon 6D, die wie die 5D eine Vollformatkamera ist. Sie ist grundsätzlich immer mit einem je nach Situation passenden Objektiv bestückt und kommt dann zum Einsatz, wenn das Objektiv an der 5D gerade nicht passt. In der Kirche ist auf ihr das Weitwinkelobjektiv, auf der 5D das Zoom. Beim Getting Ready ist auf der 5D das 85 mm Objektiv, auf der 6D das Weitwinkel. Auch die 6D hat einen Batteriegriff, um möglichst lange mit “Strom” versorgt zu sein.

Meine Drittkamera ist eine Canon 7D, die einen Crop-Sensor hat. Sie ist vor allem zu Beginn des Tages im Einsatz und wird für die Makroshots (Ringe, Blumen usw.) verwendet. Im Laufe des Tages kommt das Makroobjektiv herunter und ein 28-75 mm Objektiv auf die Kamera. Das kann dann auch am Abend bei der Party zum Einsatz kommen. Wie die beiden anderen Kameras hat auch die 7D einen Batteriegriff.

Im Auto habe ich dann auch noch immer meine Fuji X100 und eine kleine Polaroid Kamera. Die sind “just for fun”, falls es passt und es die Zeit zulässt verwende ich die ab und zu. Die Polaroid hat schon ganze Hochzeiten belustigt, wenn man sofort ausdrucken kann. Allerdings verschlingt die sehr viel Batterie und ärgert mich meistens deshalb mehr als sie mir Freude bereitet. Daher liegt sie auch oft nur im Trolley im Auto.

2) Objektive
Für Hochzeiten sind zwei Objektive unverzichtbar: das 70-20mm, f2.8 von Canon und das 85mm ebenfalls von Canon. Ich könnte mit diesen beiden Objektiven praktisch den ganze Tag abbilden, allerdings ist das Weitwinkel-Zoom (24-70 mm) ebenso wichtig. Darüber hinaus gibt es noch ein 50mm Objektiv, das an der 7D sehr gute Dienste verrichtet. Dazu habe ich immer mein Lensbaby mit, das allerdings nur dann eingesetzt wird, wenn es die Zeit zulässt und ich etwas kreativer werden kann. Meistens ist das nicht der Fall. Wichtig ist auch noch ein Makro-Objektiv, das für die Detailaufnahmen herangezogen wird.

3) Blitze
Grundsätzlich vermeide ich bei Hochzeiten, dass ich den Blitz einsetze. Ich mag es einfach nicht, wenn man dadurch die Feier stört – egal ob in Kirche oder Standesamt. Die Kameras, die ich verwende, verfügen über die technischen Möglichkeiten, im hohen ISO Bereich zu arbeiten und daher ist es praktisch nie notwendig, dass ich einen Blitz verwende. Ich besitze zwei von Ihnen: einen von Canon und einen Yuongno, der vor allem zum entfesselten Blitzen (zB am Abend bei der Party) verwendet wird. Die Party ist dann auch die Zeit, wo die Blitze zum Einsatz kommen. Dafür muss ich dann auch jede Menge Ersatzbatterien mithaben – nicht, dass die Batterien leer werden und ich stehe plötzlich leer da. Also habe ich meistens auch noch so 20 bis 30 Batterien mit… ja, ich bin ein wenig verrückt, was das betrifft.

4) Speicherkarten
Meine Kameras sind grundsätzlich mit sehr großen Speicherkarten bestückt. Ich kann einen ganzen Tag mit den Inhalten dieser durchkommen, habe aber zur Sicherheit noch ca. 10 Karten mit kleineren Kapazitäten mit. Man weiß ja nie und ich bin eher jemand, der eine Speicherkarte zu früh wechselt, als dann zum Beispiel den Kuss in der Kirche zu verpassen, weil gerade der Platz auf der Karte eng wird.

5) Ersatzbatterien und Ladegeräte
Wie schon bei den Blitzen gibt es auch für die Kameras immer eine zweite und dritte Garnitur mit Batterien, die ich mitführe. Dazu noch 3 Ladegeräte, um im Notfall parallel aufzuladen und dann wieder relativ schnell Batterien zur Verfügung zu haben.

6) Zubehör für Makros
Für die Ringe habe ich immer ein iPad eingepackt, das nicht nur perfekt für mögliche zwischenzeitliche “Präsentationen” meiner Homepage dient, sondern auch als Unterlage herhalten muss. Die Ringe auf dem wunderbar reflektierenden (so sauberen) Display des iPads und man hat einen schönen Untergrund. Die beiden Taschenlampen auf obigem Foto dienen dann als Beleuchtung bzw. Hintergrund. Hört sich komisch an, es funktioniert aber ganz gut und hat sich bislang immer ausgezahlt, dass ich für Makroaufnahmen so kleine Lampen mithabe.

7) Weiteres Zubehör
Immer in meiner Tasche sind auch ein paar Hilfsmittel für Weißabgleich – eine Expodisc und ein ColorChecker Passport. Das sind Dinge, die ich zwar meistens nicht brauche, aber die Sicherheit geben, wenn die Lichtverhältnisse einmal ganz schwierig werden sollten. Auch ein Belichtungsmesser ist in meiner Tasche. Den habe ich bei Hochzeiten aber eigentlich noch nie ausgepackt. Immer mit dabei sind so kleine Putztücher – die brauche ich ab und zu für Objektive, sehr häufig aber für meine Brille. Da ich sehr schnell schwitze muss ich die bei warmem Wetter sehr häufig putzen.

Unverzichtbar sind natürlich auch kleine Helferleins: zwei Kugelschreiber, falls man mal etwas notieren muss, ein Notizbuch und Visitenkarten. Man hofft ja dann doch immer wieder, dass auf Hochzeiten auch weitere Interessenten sind, die man eventuell gleich mal mit Kontaktdaten versorgen kann. Wichtig ist auch mein Handy (ist nicht am Foto), damit ich im Notfall meine Kontaktpersonen (Braut, Bräutigam, Trauzeugen, Eltern usw.) erreichen kann. Und ab und zu mache ich damit auch Schnappschüsse, sozusagen “hinter den Kulissen”. Wichtig ist auch die Navigation am Handy, falls ich mich irgendwo verfahre sind alle Ziele bereits voreingestellt und ich kann schnell hinfinden.

Besonders wichtig bei einer Hochzeit ist auch die Verpflegung während des Tages. Ich bin in der glücklichen Situation, dass die Brautpaare meistens darauf bestehen, dass ich beim Essen und Trinken von ihnen versorgt werde. Trotzdem habe ich immer Proviant mit. Im Auto ist das eine große Flasche mit Wasser, für die Fahrten zwischen den Locations. Dazu auch noch meist ein paar belegte Brote. In meiner Nähe (meist auch in der Tasche) ist noch eine kleine Flasche Wasser und (wie oben am Foto dargestellt) Power Riegel. Falls ich dann doch mal richtig Hunger bekomme, helfen die darüber hinweg. Man darf nicht vergessen, so ein Arbeitstag kann dann schon mal 16 oder mehr Stunden dauern – da muss man schon auf sich aufpassen und genug essen bzw. trinken.

Ersatzkleidung ist ebenfalls immer im Auto mit dabei. Neben einer zweiten Hose (ich knie vor allem beim Brautpaarshooting sehr häufig am Boden) sind das jede Menge Hemden oder Shirts. Wenn ich einen ganzen Tag fotografiere ist das harte Arbeit, bei der ich permanent viele Kilogramm an Ausrüstung mit mir herumtrage. Da schwitze ich sehr viel und wechsle meist 3 bis 4 Mal meine Oberbekleidung. Deshalb habe ich im Auto auch immer ein paar Erfrischungssachen mit (Gel, Deos, Handtuch, usw.).

Man sieht, so eine Hochzeit ist nicht nur für das Brautpaar eine logistische Herausforderung… es ist viel Material, das da herumgeschleppt wird. Aber es ist Ausrüstung, die dazu da ist, um einen so besonderen Tag auch auf besondere Art und Weise abzubilden. Im Idealfall heiratet man nur ein Mal. Und genau dafür bin ich ausgerüstet und auch vorbereitet.

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