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Klaus Führer Photography » Klaus Führer ist ein Fotograf aus Wels (Österreich), spezialisiert auf Portraitaufnahmen (Kinder, Familien, Schwangerschaft, Hochzeit, usw.)

Es war ein Geschenk, das dieses Paar aus Hagenberg im Mühlviertel (Oberösterreich) geschenkt bekam und auf das es auch etwas länger warten musste. Das lag nicht an mir, das lag auch nicht an den beiden, sondern am Wetter. Immer wieder war es an den angepeilten Shootingtagen nass, bis der Wettergott dann doch ein Einsehen hatte und wir uns zu einem alten, verlassenen Haus in einem Wäldchen in Hagenberg aufmachen konnten.

Ein Paarshooting muss nicht immer einen Anlass haben (Verlobung, Hochzeit usw.), sondern es kann auch einfach „nur“ darum gehen, dass man schöne Fotos von sich und seinem Partner haben möchte. Beim Shooting mit diesen beiden Turteltauben hatten wir wieder einmal jede Menge Spaß und aus der eingeplanten Stunde wurden über zwei.

Besonders gefällt der Variantenreichtum in den Fotos und der unterschiedlichen Locations, wie ich finde. Da ist einerseits die Tracht, dann die etwas schönere Abendkleidung und auch in Jeans haben wir einige Fotos gemacht. Wie immer war es auch dieses Mal so: je länger die Session, umso lockerer das Pärchen. Und umso besser wurden auch die Bilder. Ich bin überzeugt, dass diese den beiden noch lange Zeit richtig viel Freude bereiten und eine schöne Erinnerung darstellen.

 

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Wie fast immer wenn ich im Sommer im Urlaub bin habe ich danach ganz wenig Zeit, die unzähligen Fotos so richtig durchzuarbeiten. Auch heuer standen sofort Fotoshootings an, als ich zurück kam und da liegt es auf der Hand, dass ich die zuerst bearbeite. Immerhin wollen meine Kunden ihre Bilder ja schnell sehen…

Wenn ich ein wenig Ablenkung brauche und an den Urlaub denke, dann setze ich mich aber immer wieder mal hin und bearbeite das ein oder andere Foto. Wir fahren jedes Jahr für eine Woche zum Familienurlaub nach Schladming, um dort zu wandern, sporteln, baden und entspannen. Heuer war das Wetter nicht ganz so heiß, dafür aber umso besser, um sich in der Natur zu bewegen. Und wir hatten richtig viel Glück: geregnet hat es immer erst dann, als es uns schon egal war. 

Urlaub in Österreich, das ist für mich vor allem verbunden mit einer wunderbaren Landschaft. Gerade diese einzigartige Natur macht unser Land so wunderschön und daher fotografiere ich dann auch ganz gerne die Plätze, an denen ich bin. Während des Urlaubs dieses Jahr war das meist irgendwo draußen in der „freien Wildbahn“. Ein paar Impressionen von unseren Ausflügen gibt es nachstehend.

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Üblicher Weise bin ich ja, was diese viralen Dinge in den sozialen Medien betrifft sehr zurückhaltend. Ich nehme keine Einladungen zu Spielen an, ich mache bei den diversen Spaßaktionen (Bierchallenge usw.) nicht mit und bin meistens nur ein Leser statt aktiver Teilnehmer.

In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich aber eine Welle ausgebreitet, der ich mich auch nicht verschließen konnte bzw. wollte. Es geht um die sogenannte “Ice Bucket Challenge”. Diese schwappt derzeit ganz massiv aus Nordamerika nach Europa. Vereinfacht gesagt geht es darum, einen Kübel mit Eiswasser (inkl. Eiswürfeln!) über den Kopf zu entleeren und drei weitere Kandidaten zu nominieren. Falls man diese Herausforderung annimmt, muss man 10 Dollar spenden, falls nicht 100 Dollar.

Gespendet wird an eine Organisation, die sich dem Kampf gegen die heimtückische Krankheit “ALS” verschrieben hat. Die “ALS Association” hat im gesamten letzten Jahr Spenden in der Höhe von 1,12 Millionen Dollar lukriert, durch die nun kursierende Ice Bucket Challenge sind es innerhalb von knapp 2 Wochen bereits über 5 Millionen Dollar! Inzwischen haben sich auch Facebook Gründer Mark Zuckerberg, Microsoft Gründer Bill Gates und viele viele weitere Prominente in den Dienst der guten Sache gestellt und Eiswasser über ihren Kopf geschüttet.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis es auch mich erwischt. Auf Grund meiner vielen Eishockeyfreunde habe ich schon fast darauf gewartet, denn gerade in der Eishockeyszene ist diese Challenge derzeit höchst populär. Gestern also wurde ich auch nominiert und musste innerhalb von 24 Stunden reagieren, oder 100 Euro spenden (so die “Spielregeln”).

Nun, es ist gar nicht so einfach, Eiswürfeln an einem Sonntag zu bekommen, habe ich festgestellt. Ich war mit meiner Familie noch im Mühlviertel unterwegs, als mich die Herausforderung via Facebook erreichte. Also nichts wie nach Hause… keine Eiswürfel. Meine Schwester angerufen, die hat einen Eiswürfelautomaten in ihrem Kühlschrank. Sofort weiter gefahren ins Salzkammergut, das Video gedreht und online gestellt. Pfuuhhh. Geschafft. Und 10 Euro habe ich auch noch gespendet.

Warum mache ich überhaupt mit?

Jetzt kann man sich natürlich fragen, wieso tut er sich das überhaupt an? Es läuft so viel Blödsinn übers Internet, man wird zu so viel Blödsinn eingeladen – warum genau das? Tja, ich bin der Meinung, dass die Ice Bucket Challenge zwar wirklich lustig zum anschauen ist und die Ideen in den Videos teilweise aberwitzig sind, aber der Hintergrund zur Aktion hat mich überzeugt.

Uns allen geht es doch, wenn wir ehrlich sind, trotz aller Jammerei, recht gut. Wir können uns glücklich schätzen, gesund zu sein und gesunde Kinder zu haben. Der Grad zwischen diesem Gefühl der Sicherheit und einem hereinbrechenden krankheitsbedingten Unheil ist aber so gering. Ich habe das immer wieder gesehen: im Rahmen meines Zivildienstes beim Samariterbund in Linz, in meiner Familie, in der es auch ein behindertes Kind gibt, aber auch am eigenen Leib musste ich es erfahren.

Was also ist dabei, sich einen Kübel Wasser über den Kopf zu schütten, 10 Euro zu spenden und damit vielleicht dazu beizutragen, eine Krankheit soweit zu erforschen, dass sie nicht mehr diesen Schrecken verbreitet, wie jetzt? Eben. Genau deswegen habe ich es auch gemacht. Bei der nächsten Sinnlos-Challenge werde ich dann aber wieder passen…

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